Nicht jeder kann Schädlingsbekämpfer werden. Inzwischen ist es in Deutschland so geregelt, dass man auch für diesen Beruf eine Ausbildung benötigt. Es gibt sehr viele Betriebe, sowohl in der Industrie als auch im Handel, die Schädlingsbekämpfer ausbilden. Diese Ausbildung dauert wie viele drei Jahre. Nach dieser Ausbildung muss natürlich eine Prüfung abgelegt werden. Ist diese erfolgreich, kann man seinen Beruf ausüben. Ist einem das vielleicht noch zu wenig, so besteht die Möglichkeit einer Weiterbildung. Bei dieser kann der Schädlingsbekämpfer den Zusatz „geprüfter“ Schädlingsbekämpfer erhalten.
Das Einsatzgebiet des Schädlingsbekämpfers hat sich in den letzten Jahren auch geändert. Früher waren diese nur für Plagen zuständig. Sie haben diese beseitigt und dafür gesorgt, dass im Haus und im Garten wieder Ruhe herrscht. Es muss aber erst gar nicht so weit kommen, dass ein Schädlingsbekämpfer zum Einsatz kommt. Viele große Firmen holen sich diese regelmäßig ins Haus und beugen so den Plagen vor. Ungeziefer hat so keine Chance und wird schon im Keim erstickt. In der Gastronomie muss das sein. Die Gäste möchten ja kein Ungeziefer auf dem Teller finden.
Überwiegend werden solche Vorbeugungsmaßnahmen von großen Firmen getroffen. Diese haben sehr viel zu verlieren und es wäre ungeschickt von ihnen, wenn sie nicht rechtzeitig gegen die Schädlinge vorgehen. Ein Schädlingsbekämpfer kann also auch vorbeugen und muss nicht immer gleich gegen die Plage kämpfen. Bei den privaten Haushalten ist es aber immer noch so, dass die Schädlingsbekämpfer erst dann zum Einsatz kommen, wenn das Ungeziefer schon Haus und Garten befallen hat. Ameisen, Kakerlaken und Motten sind die Hauptgründe, warum man einen Schädlingsbekämpfer im privaten Haushalt holen muss. Ratten aber auch Mäuse kommen meistens auf Bauernhöfen oder in Großstädten vor. Dort werden sie angelockt von herumliegendem Müll.
Ein Schädlingsbekämpfer lernt in seiner Ausbildung sehr viel. Er muss natürlich auch alle Arten von Ungeziefer in dieser Zeit kennenlernen. Dies ist eine sehr große Aufgabe. Es gibt unzählige Sorten von Ameisen. Enorm viele Käfer und auch andere kleine Insekten, die genau identifiziert werden müssen, bevor man sie bekämpft. Es ist also nicht immer ein leichter Beruf. Dennoch kann er auch Spaß machen. Man lernt viel über die Tiere und kann anderen Menschen helfen.
