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Die Ausbildung zum Schädlingsbekämpfer

März 29th, 2010 · No Comments

Der Beruf Schädlingsbekämpfer ist ein anerkannte Beruf, sogar eine Lehrausbildung ist hierbei geregelt. Die Ausbildung kann dabei sowohl im Handel als auch in der Industrie absolviert werden und dauert drei Jahre. Durch eine Weiterbildung kann man zusätzlich den Status geprüfter Schädlingsbekämpfer erhalten, der durch eine Prüfung vor der IHK erlangt wird.

Grundsätzlich sind die Schädlingsbekämpfer heute aber nicht mehr nur im Einsatz, wenn eine Plage mit Schädlingen bereits vorliegt, sondern sie beugen genau dieser auch vor. Dabei werden je nach Gegebenheiten, also baulichen Substanzen, privater Haushalt oder Unternehmen, spezielle Maßnahmenkataloge entwickelt und umgesetzt, die die Schädlingsbekämpfer dann vorschlagen.

Grundsätzlich werden dabei Schädlingsbekämpfer insbesondere in der Gastronomie, an Flughäfen und bei auftretenden Plagen auch in privaten Haushalten eingesetzt. Die Schädlingsbekämpfer untersuchen dabei die Räumlichkeiten des Kunden auf bereits bestehende Schädlinge und entwerfen nach der Untersuchung ein Konzept, wie man einem Befall langfristig vorbeugen kann, was ja insbesondere in der Gastronomie von besonderer Bedeutung ist, müsste die Küche doch bei einem Befall geschlossen werden, wodurch massive Umsatzeinbußen entstehen würden.

Bereits während der Ausbildung zum Schädlingsbekämpfer haben die Azubis dabei die Möglichkeit, die Räumlichkeiten der Kunden aktiv mit zu untersuchen. Zudem wird ihnen hierbei auch gleich beigebracht, wie man verschiedene Arten von Schädlingen bestimmten kann – alleine bei Ameisen gibt es hierzulande schließlich unzählige verschiedene Arten. Auch das Verhalten der kleinen Plagegeister wird dem angehenden Schädlingsbekämpfer bereits in der Ausbildung vermittelt. Schließlich kann man Schädlinge nur dann erfolgreich bekämpfen, wenn man auch um deren Verhalten entsprechend Bescheid weiß.