Es ist nicht immer notwendig, auf chemische Schädlingsbekämpfer zurückzugreifen, denn oftmals kann durch den Einsatz von natürlichen Schädlingsbekämpfungsmitteln auch der gewünschte Effekt erzielt werden. Vor allem bei Biobauern ist die Schädlingsbekämpfung sehr eingeschränkt, denn nicht jedes Lebensmittel darf sich Bio nennen. Um das Wort Bio beim Verkauf verwenden zu dürfen, müssen einige Richtlinien eingehalten werden.
Allen voran gehört auch die Schädlingsbekämpfung dazu. Es muss bei einem Biohof überwiegend auf chemische Schädlingsbekämpfer verzichtet werden. Dies ist auch grundlegend für eine Biofrucht. Denn sie soll Eigengeschmack mitbringen beim Verzehr und nicht nur den Geschmack der Mittel, die auf ihr verteilt wurden. Dies ist durchaus machbar und wird von den Personen auch geschätzt: Es werden immer mehr Bio-Lebensmittel gekauft, da die Leute auf gute Qualität Wert legen.
Durch den Umstand, dass nur natürliche Schädlingsbekämpfer eingesetzt werden dürfen, muss sich der Biobauer viel mehr einfallen lassen, um seine Ernte vor Schädlingen zu schützen. Denn kein Schädling lässt sich von dem Wort Bio aufhalten. Sie fressen trotzdem Kartoffeln, Gurken, Tomaten und anderes. Um aber den gewünschten Umsatz erzielen zu können, müssen Ersatzmittel geschaffen werden, die die Ernte vor diesen Tieren schützen. Auch bei einem Biobauern muss der Umsatz stimmen, da er von diesen Einnahmen leben muss.
Jedes Tier hat einen natürlichen Feind und muss nicht von einem Schädlingsbekämpfer behandelt werden. Genau diese These haben sich Biobauern zu Nutze gemacht. Sie versuchen, die Schädlinge mit Tieren zu bekämpfen, die diese Tiere fressen. So werden die Biofrüchte nicht in Mitleidenschaft gezogen und die Plage kann bei richtigem Einsatz auch abgewehrt werden. Diese Methode ermöglicht einem dann den Genuss von Lebensmitteln, die nicht chemisch behandelt worden sind.
