Auf dem Bauernhof befinden sich natürlich nicht nur Katzen und Hunde, sondern auch Nutztiere. Kühe, Schweine, Hühner und vieles mehr finden sich dort ein und dienen als Einnahmequelle. Diese Tiere müssen aber vor wilden Tieren und auch vor Schädlingen geschützt werden. Marder, Füchse und andere Tiere suchen natürlich immer wieder die Nähe solcher Bauernhöfe. Sie finden dort etwas zu Fressen und auch einen warmen Platz zum Schlafen. Ein Schädlingsbekämpfer kann hier gute Dienste leisten. Vor allem, wenn es um Nutztiere geht, die einem gewissen Zweck zugeführt werden. Füchse oder aber auch Marder sollten nicht getötet werden. Eine Lebendfalle ist hier besser. Die Tiere können dann in der natürlichen Umgebung wieder ausgesetzt werden. Dort haben sie ein tolles Leben und stören niemanden.
Es gibt aber auch andere Schädlinge, die auf einem Bauernhof zu finden sind. Ratten und auch Mäuse siedeln sich sehr gerne dort an. Sie befallen die Futterreste der Nutztiere, sie befinden sich im Heu und auch im Stroh. Und natürlich findet man sie auch in den großen Futterbehältern. Getreide, Mais oder andere Rohstoffe sind vor ihnen nicht sicher. Oft werden gegen die Mäuse auch sehr viele Katzen gehalten. Dies klappt aber nicht immer. Ist es zu viel, so muss auch hier der Schädlingsbekämpfer einschreiten. Diese Tiere können nämlich auch Krankheiten übertragen. Hat ein Nutztier eine Krankheit, kann es sein, dass dieses nicht mehr als solches dienen kann. So hat der Bauer einen großen Verlust, den er vielleicht nicht mehr so schnell ausgleichen kann.
Infektionskrankheiten von Schädlingen, die sich von Blut ernähren, sind keine Seltenheit und kommen immer wieder einmal vor. Besonders schlimm ist es, wenn sich die Schädlinge auf den Feldern befinden. Dort muss dann auch großflächig gegen diese vorgegangen werden. Pestizide und andere giftige Substanzen werden dann auf das Feld gespritzt. Meistens wird dies auch vorsorglich gemacht, um die Lebensmittel vor den Schädlingen zu schützen. Schädlingsbekämpfer werden aber eher weniger angerufen. Die Bauern sind inzwischen schon so gut auf diese Schädlinge eingestellt, dass sie dies alles meistens selbst machen.
Schwierig wird es für die Bio-Bauern. Diese dürfen natürlich nicht jedes Gift auf ihre Felder spritzen. Sie müssen genau darauf achten, was sie spritzen und welche Gifte sie verwenden. Ansonsten verlieren sie den Status „Bio“. Dies kann der Untergang für einen Bio-Bauern sein. Schädlinge können also auch eine ganze Existenz gefährden.
