Dass das Trockeneisstrahlen eine nahezu perfekte Reinigungsmöglichkeit ist, hat die Wirtschaft schon längst für sich erkannt. Nicht nur, dass keinerlei Reinigungsrückstände übrig bleiben, außer dem Schmutz, der von einer Oberfläche gelöst wurde, nein, das Trockeneisstrahlen löst beinahe jeden Schmutz von jeder Oberfläche ab. Einzige Grundvoraussetzung für das Verfahren des Trockeneisstrahlens ist die, dass die zu reinigende Oberfläche den niedrigen Temperaturen Stand halten muss. Bis zu -80°C können hier erreicht werden. Es ist klar, dass diesen eisigen Temperaturen nicht jedes Material gewachsen ist.
Nun fragt man sich sicherlich, wozu – oder wogegen das Trockeneisstrahlen angewendet wird. Hier ist zu erwähnen, dass beinahe jeder Schmutz – egal, ob Öl, Fett, Wachs, Rostschutz oder auch Klebstoff bekämpft werden kann. Dabei ist das Verfahren gar nicht so chemisch, wie man nun vielleicht denken mag. Lediglich die niedrigen Temperaturen, der Hochdruck und die einmalige Umwandlung von fest auf gasförmig, bringen nahezu jeden Schmutz von einer Oberfläche ab. Durch diese drei Grundsätze – kalt, fest zu Gas – und der Hochdruck – machen es möglich, dass hier keinerlei chemische Reaktionen nötig werden, sondern dass der Dreck lediglich von der zu reinigenden Oberfläche abgesprengt wird.
Dass gerade das Reinigungsverfahren Trockeneisstrahlen in der Industrie und am Bau besondere Beliebtheit genießt ist somit eindeutig, egal, ob in der Flugzeugtechnik zum Reinigen von Fliegern als auch in der Baubranche beim Bearbeiten von Eisen und anderen Metallen wird das Trockeneisstrahlen effektiv und gerne eingesetzt. Gerade beim Reinigen von alten Gebäuden eignet sich diese Reinigungsmethode hervorragend um doch das Gebäude zu erhalten und trotzdem eine effiziente Säuberung zu erzielen.
