Nach wie vor herrscht die Meinung, dass man unhygienisch lebe, wenn man einmal von Ungeziefer befallen ist. Dann ist guter Rat oft teuer, denn wie wird man die kleinen Tierchen wieder los? Zwar gibt es für viele der Schädlinge ein paar Hausmittelchen, die Wunder bewirken sollen, doch in manchen Fällen kann nur noch der Kammerjäger mit den entsprechenden Mitteln helfen. Damit man unter den Nachbarn aber nicht in Verruf gerät, wenn man in die peinliche Lage kommt, einen Kammerjäger, oder, wie man ihn heute nennt, einen Schädlingsbekämpfer, zu Hilfe zu holen, arbeiten die Kammerjäger besonders diskret.
Längst sind die Zeiten vorbei, als groß auf den Autos die Firmenwerbung prangte und jeder sofort sah, der Nachbar muss Ungeziefer haben. Ebenfalls gehören die Zeiten der Vergangenheit an, in denen die Kammerjäger mit der chemischen Keule schwangen. Denn heute gibt es doch auch sehr viele natürliche Mittel oder solche, die auf pflanzlicher Basis arbeiten und somit die Umwelt deutlich weniger belasten. Vorrangig werden deshalb umweltfreundliche Mittel zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt, die den Haustieren und Menschen keinen Schaden zufügen können. Nur, wenn man mit diesen der Plage nicht mehr Herr werden kann, sollte man wirklich auf die starken Mittel zurück greifen.
Doch der Kammerjäger wird nicht nur für die Vernichtung der Schädlinge sorgen. Er kann seinen Kunden auch gute Tipps und Ratschläge geben, wie sie einen neuerlichen Befall durch das Ungeziefer vermeiden können. Auf diese Art und Weise kann man also vorbeugen, um nicht in kurzer Zeit schon wieder den doch etwas unangenehmen Besuch des Kammerjägers begrüßen zu müssen. Die wichtigsten Tipps im Bereich Lebensmittel liegen dabei klar auf der Hand: So sollten sämtliche Lebensmittel luftdicht verschlossen werden, dann können sich keine Mehlwürmer oder Lebensmittelmotten einnisten.
